Dr. med. Andreas Heckmann
Praxis Dr. Gabriele Pohl GmbH
Praxis für Plastische & Ästhetische Chirurgie
Hannover

Natürliche Brustvergrößerung durch Eigenfetttransplantation (Lipofilling) in Hannover

Wie verläuft eine natürliche Brustvergrößerung ohne Implantate?

Wie vor jeder Behandlung in unserer Praxisklinik in Hannover führen wir zunächst ein ausführliches Gespräch mit Ihnen und untersuchen den zu behandelnden Bereich. Haben Sie sich nach einer Beratung durch Herrn Dr. Heckmann für eine Lipofilling-Behandlung entschieden, erfolgt das Implantieren des Eigenfetts grundsätzlich in zwei Eingriffen. Am vereinbarten Behandlungstermin wird in einem ersten Schritt die entsprechend benötigte Menge Fettgewebe aus Bauch, Hüfte oder Knie- Innenseite entnommen. Die Entnahme des Eigenfetts geschieht in örtlicher Betäubung, Dämmerschlaf oder Vollnarkose und hinterlässt keine Narben. Gemeinsam besprechen wir in dem ausführlichen Beratungsgespräch zu Beginn, welche Form der Narkose in Ihrem Fall am geeignetsten ist. Mit Hilfe einer feinen Kanüle wird das Fettgewebe aus dem entsprechenden Bereich vorsichtig abgesaugt. Im Anschluss werden Ihnen ein Verband und die Kompressionskleidung angelegt.

Nun wird das entnommene Fettgewebe in einem speziellen Prozess aufbereitet und für die Injektion vorbereitet. Auch das Implantieren des Eigenfetts kann in örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Mit Hilfe feinster Kanülen wird das aufbereitete Eigenfett nun in die gewünschten Bereiche injiziert – Falten werden geglättet und verloren gegangenes Volumen aufgebaut.

Ablauf der natürlichen Brustvergrößerung (Lipofilling)

Ca. 1 Woche vor dem Eingriff erfolgt eine vorbereitende Untersuchung mit Foto­dokumentation, Blutabnahme und klinischer Untersuchung.

Am OP-Tag werden morgens die Bereiche zur Fettabsaugung markiert.

Die OP erfolgt in Dämmerschlafanästhesie bzw. auf Wunsch in Vollnarkose. Am Ende der OP wird die Brust mit einem Watteverband geschützt und eine Kompressionshose bzw. ein Kompressionsmieder für die abgesaugten Areale angelegt.

Etwa 2 Stunden nach dem Eingriff dürfen Sie wieder essen und trinken.

In den nächsten Tagen sind die Brüste geschwollen und an manchen Stellen blau, mit stär­keren Schmerzen ist nicht zu rechnen. Die abgesaugten Stellen sind eher zu spüren, meist wird der Schmerz wie Muskelkater beschrieben.

Die Blutergüsse und Schwellung verschwinden innerhalb der nächsten drei Wochen, an den abgesaugten Bereichen muss für vier bis sechs Wochen ein Kompressionsmieder getragen werden.

Die nächste Vorstellung ist meist eine Woche nach der OP und nach weiteren vier Wochen. Nach drei Monaten liegt das Endergebnis vor. Allerdings gibt es spätestens ab der sechsten Woche keine starken Änderungen mehr, etwa 80% des bleibenden Ergebnisses ist dann erreicht.

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OP-DAUER

CA. 60 MINUTEN

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NARKOSE

VOLLNARKOSE ODER DÄMMERSCHLAF

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AUFENTHALT

AMBULANT TAGESSTATIONÄR

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SCHONZEIT

1 WOCHE

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Häufige Fragen zur Brustvergrößerung

Implantate können zum Teil tastbar sein oder auch Kapselfibrose (Gewebeverhärtung am Implantat) auslösen, so dass eventuell das Implantat gewechselt werden muss. Bei Implantaten ist nach einiger Zeit innerhalb von zehn bis 15 Jahren ein Implantatwechsel wahrscheinlich. Bei der Behandlung mit Eigenfett wird ein natürliches Ergebnis erzielt, das bleibend ist. Allergische Reaktionen kommen nicht vor, weil es sich um körpereigenes Fett handelt. Die Narben an der Brust sind wesentlich kleiner. Es handelt sich eigentlich nur um feine Schnitte.

Für die Fettentnahme benötigen Sie genug Fettdepots am Körper. Sie sollten nicht stark übergewichtig sein oder häufige Gewichtsabnahmen hinter sich haben. Eine Schwangerschaft sollte weder vorliegen noch direkt im Anschluß in Planung sein. Schwere Vorerkrankungen müssen ausgeschlossen sein. Optimal ist, wenn Sie nicht rauchen. Allgemein ist es günstig, wenn Sie sportlich und in guter körperlicher Verfassung sind.

Die Empfindlichkeit kann vorübergehend eingeschränkt sein. Die Brust fühlt sich in der Regel so natürlich an wie vorher. Dies ist der Vorteil bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett.

In besonders ausgeprägten Fällen, z. B. im Rahmen von rekonstruktiven Gewebetransplantationen oder zur Narbenlösung nach Brusteingriffen, übernimmt die Krankenkasse nach vorheriger Beantragung die Kosten der Brustvergrößerung.

Es können allgemeine Komplikationen wie Schwellung, Bluterguss, Infektion und Wundheilungsstörung auftreten. An den abgesaugten Stellen kann es zu Unregelmäßigkeiten und Dellenbildungen kommen.

In der Brust können sich sehr selten sogenannte kleine Ölzysten oder Kalksicheln bilden, die später auf dem Röntgenbild, z.B. bei einer Mammographie zu sehen sein können. Diese lassen sich aber ganz einfach vom geschulten Radiologen von anderen Auffälligkeiten des Brustgewebes unterscheiden.

Was unsere Patienten sagen